Nachhaltigkeit ist längst kein Trend mehr, sondern als Teil der Unternehmens-DNA ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen. Das S-ESG-Score-Modell dient dabei als umfassender Nachhaltigkeits-Check. Hierbei geht es schon längst um mehr als „nur“ um Umwelt. Ebenso wichtig in einem umfassenden Nachhaltigkeitsverständnis sind soziale Standards, vor allem bei der eigenen Belegschaft, sowie eine transparente und verantwortungsbewusste Unternehmensführung.
Das Modell bewertet Umweltverantwortung (E), soziales Engagement (S) sowie Unternehmensführung (G). Es zeigt auf, wo Ihr Unternehmen steht und wie Sie Ihre Zukunft strategisch gestalten können.
Nach dem European Green Deal müssen Treibhausgas-Emissionen bis 2050 in Europa (2045 in Deutschland, 2040 in Baden-Württemberg) auf netto null gesenkt werden. Für Ihr Unternehmen kann das weitreichende Umstellungen mit beträchtlichen Investitionen bedeuten und neue Risiken bringen, auf die Ihr Unternehmen vorbereitet sein sollte. Als Ihre strategische Partnerin begleiten wir Sie mit fachlichem Know-how und helfen Ihnen dabei, die Chancen für eine nachhaltige, erfolgreiche Zukunft zu ergreifen.
Mit dem S-ESG-Score-Modell ist die Sparkassen-Finanzgruppe Vorreiter und Vordenker in der Analyse von Transformationsrisiken und bietet Ihrem Unternehmen entscheidende Vorteile: Der S-ESG-Branchenscore gibt Ihrem Unternehmen wichtige Hinweise zu potenziellen Nachhaltigkeitsrisiken Ihrer Branche.
Gemeinsam mit Ihnen erstellen wir darauf aufbauend ein individuelles Nachhaltigkeitsprofil und optimieren dieses anschließend Schritt für Schritt. Als wichtigste Finanzpartnerin des Mittelstands vor Ort sind wir auch in der nachhaltigen Transformation besonders engagiert. Wir reagieren damit proaktiv auf geltende und künftige Auflagen der Finanzaufsicht bei der Vergabe von Unternehmenskrediten. Vor allem aber wollen wir Sie bestmöglich dabei unterstützen, neue Perspektiven zu erschließen. Denn der nachhaltige Umbau ist wohl die größte Herausforderung, vor dem die Wirtschaft je stand.
Zur systematischen Analyse des Nachhaltigkeitsgrads und der damit verbundenen Risiken der Unternehmensbranche nutzen wir das ESG-Score-Modell der Sparkassen. Dabei steht:
Die Grafik zeigt für eine Beispielbranche die Nachhaltigkeitsbewertung und die zugrundeliegenden Indikatoren nach dem Sparkassen-ESG-Score-Modell: Je niedriger die Punktzahl, desto geringer der Risikograd.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
Um Ihren S-ESG-Score zu ermitteln, gibt es Indikatoren, die es zu berücksichtigen gilt. Unsere Checkliste unterstützt Sie dabei, die relevanten S-ESG-Indikatoren im Blick zu behalten. So sind Sie optimal vorbereitet. Gut zu wissen: Diese verwenden wir auch in unseren persönlichen Beratungsgesprächen.
Treibhausgase tragen zum Klimawandel bei. Im Greenhouse Gas Protocol werden die Emissionen von Treibhausgasen in drei verschiedene Kategorien unterteilt, die als „Scopes“ bezeichnet werden.
Scope 1: Direkte Emissionen aus Quellen, die ein Unternehmen selbst besitzt oder kontrolliert, z.B. durch Verbrennungsprozesse in eigenen Anlagen oder Fahrzeugen.
Scope 2: Indirekte Emissionen aus der Erzeugung von eingekaufter Energie wie Strom oder Fernwärme.
Scope 3: Weitere indirekte Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, z.B. aus der Produktion eingekaufter Materialien, Geschäftsreisen oder der Nutzung zugekaufter Produkte.
Wasser wird als Rohstoff immer wertvoller. Auch deshalb sollte der Verbrauch reduziert werden. Wasser in Kreisläufen mehrfach zu nutzen, schont Ressourcen und spart Kosten. Wasserverbrauch kann in zwei Kategorien unterteilt werden:
Ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen durch die Erzeugung möglichst geringer Mengen gefährlicher Abfälle wird als ökologisch nachhaltig bewertet. Die Einstufung als gefährlicher Abfall folgt dem europäischen Abfallkatalog EAV (gefährliche Abfälle sind dort mit einem Stern gekennzeichnet).
Zur Bewahrung einer langfristigen Entwicklungsperspektive ist die Erreichung eines treibhausgasneutralen Wirtschaftens, also ein Wirtschaften ohne Nettoemissionen von Treibhausgasen, unerlässlich. In Deutschland ist das Ziel für eine Treibhausgasneutralität gesetzlich verankert. Dabei handelt es sich um echte Treibhausgasneutralität, d. h. ohne die Möglichkeit, Emissionen durch einen Erwerb von sogenannten Zertifikaten auszugleichen. Je größer die Wandlungsfähigkeit eines Unternehmens hin zu einem treibhausgasneutralen Wirtschaften ist, desto geringer ist das Risiko dafür, dass dieser Wandel negative Auswirkungen auf das Unternehmen hat.
Unter Kreislaufwirtschaft versteht man ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell, bei dem es darum geht Abfälle zu vermeiden und Ressourcen effizient zu nutzen, indem Produkte und Materialien so lange wie möglich wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden. Die rechtliche Grundlage bildet das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG), das am 1. Juni 2012 in Kraft trat und im Oktober 2020 novelliert wurde.
Die ungleiche Entlohnung von Frauen und Männern für gleiche Arbeit wird im Hinblick auf faire Bedingungen am Arbeitsplatz als sozial nicht nachhaltig bewertet. Die Basis für die Berechnung des Gender Pay Gaps ist der mittlere Bruttostundenverdienst inklusive Sonderzahlungen zu einem Stichtag.
Berechnet wird das Gender Pay Gap durch die Subtraktion des Bruttostundenverdientes der Männer von dem Bruttostundenverdienst der Frauen. Die Differenz wird durch den Bruttostundenverdienst der Männer dividiert:
(BSV Frauen - BSV Männer) / BSV Männer.
Die Einhaltung von Menschenrechten ist Teil der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen. Dies umfasst insbesondere auch die internationalen und nationalen Lieferketten eines Unternehmens. Anhand dieses Indikators werden menschenrechtliche Risiken, also Verstöße gegen die Menschenrechte in der vorgelagerten Lieferkette bewertet. Verstöße gegen Menschenrechte sind beispielsweise Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Menschenhandel, Verwehrung von Rechten, Diskriminierung, Schädigung von Gesundheit.
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